Wissenswertes
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Akupunktur AkupunkturAkupunktur und Moxibustion sind wichtige Behandlungsmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin. Die Akupunktur hat ihren Ursprung in der Shang-Dynastie und ist entstanden aus einer Jahrtausende zählenden medizinischen Empirie, die herausfand, dass Reize bestimmter Punkte des menschlichen Körpers in entfernten Körperregionen bestimmte Reaktionen auslösen können. Diese Punkte werden über entsprechende Leitungsbahnen (Meridiane und Nebengefäße) mit den Regionen verbunden. Die Lebensenergie (Qi) in diesen Leitungsbahnen unterliegt einer natürlichen Rhythmik, das heißt z. B. der Tages- und auch Jahreszeit. Mittels Ying und Yang und den fünf Elementen versucht die
chinesische Philosophie, bestimmten Gegensätzen eine entsprechende
qualitative Zuordnung zu geben. Beispiele hierfür sind:
Ying und Yang bedingen, fördern kontrollieren einander und können an gewissen Punkten (Luo) ineinander übergehen. Die fünf Elemente sind:
Beispiel:
Störungen diese Energiezustände führen zu Symptomen: Schmerzen, Funktionsstörungen innerer Organe etc. Ying und Yang werden benutzt, um diese Krankheiten in Kategorien einzuteilen. Die Behandlung ist durch Akupunktieren entsprechender Punkte an der Oberfläche möglich. Die Lage der Akupunkturpunkte wird durch die Lebensenergie Qi der Organe Zang-Fu und die 14 Meridiane an der Oberfläche bestimmt. Die Meridiane verteilen sich am Körperstamm, den Extremitäten und am Kopf, Hals und Gesicht. Die Akupunkturpunkte dieser Meridiane haben eine spezifische Funktion und sind entsprechend ihrer Lokalisation und Indikation klassifiziert. Die Funktion der Meridiane und der Nebengefäße bestehen in der Zirkulation der Lebensenergie Qi und des Blutes, in der Erwärmung und der Ernährung der Gewebe, in der Verknüpfung und Verbindung aller Körperteile, in der Aufrechterhaltung der Struktur und der zusammenwirkenden Funktionen der Organe, der vier Extremitäten, der Haut, der Muskeln, der Sehnen und Knochen und in der Erhaltung des Körpers als einheitliches und organisches Ganzes. Durch eine entsprechende Punkteauswahl kann über die Akupunktur eine Änderung der Energiezustände und damit eine Änderung der Pathologie erreicht werden. Dieses wird unterstützt durch begleitende Maßnahmen wie Moxibustion oder auch Schröpfen. Das Ziel der Akupunktur ist die Wiederherstellung des
energetischen Gleichgewichtes. ArthroskopieDer Begriff Arthroskopie leitet sich aus dem in griechischen ab und setzt sich zusammen aus dem Wort „Arthros“ für den Gelenk und „ skopein“ für schauen. Somit wird mit diesen Operationsverfahren über einen Spezialendoskop eine Untersuchung von Gelenken durchgeführt. Dieses spezielle Endoskop besteht aus einem optischen System von Stablinsen, einer Lichtquelle und meist einer Spül- und Absaugvorrichtung. Oft ist die Optik dieses Endoskops über eine Kamera mit einem Monitor verbunden. Somit ist es dem Untersucher möglich auf einem Fernsehenbildschirm den Befund (Gelenkstrukturen) genau zu betrachten. Aufgrund einer acht- bis zehnfachen Vergrößerung werden somit auch kleine Befunde sichtbar. Meist ist es dann notwendig, über einen weiteren Hautschnittes einen weiteren Zugang zum Gelenk zu schaffen, um dann mittels feiner chirurgischer Instrumente kleine operative Maßnahmen bis hin zur Kreuzbandersatzplastik durchzuführen. Dies bezeichnet man auch als minimal-invasive Chirurgie (MIC) oder Schlüssellochchirurgie. Gegenüber den offenen chirurgischen Verfahren hat die minimal-invasive Chirurgie den Vorteil, dass sie den Organismus geringer belastet, da hier nur mittels mehrerer kleiner Schnitte an dem betroffenen Gelenk operiert wird. Weitere Vorteile sind geringere Schmerzen nach der Operation, kürzere Heilungszeiten und eine schnellere Wiedereingliederung in die Alltagsaktivitäten und den Beruf. Verwendungsmöglichkeiten der Arthroskopie am Beispiel des Knies:
Was ist im Vorfeld der Arthroskopie zu beachten? Wie wird eine Arthroskopie durchgeführt? Die Arthroskopie wird in örtlicher Betäubung oder
unter Vollnarkose durchgeführt. Zuerst wird die Hautumgebung des
betroffenen Gelenkes desinfiziert. Anschließend wird das
Operationsgebiet steril abgedeckt. Der Arzt führt dann über
einen kleinen Schnitt in der Haut ein Führungsrohr (Trokar) in das
Gelenk ein. Durch dieses Führungsrohr schiebt er das Arthroskop
hinein. Welche Komplikationen können bei der Arthroskopie auftreten? In seltenen Fällen kann es infolge der Arthroskopie zu Knorpelverletzungen, Blutungen, Infektionen, Gefäß- und Nervenverletzungen und zu einer Thrombose kommen. Welche alternativen Untersuchugsmethoden können durchgeführt werden? Eine wirkliche Alternative zur Arthroskopie im Sinne einer operativen Versorgung und somit auch Behandlung der Gelenke gibt es nicht. Lediglich im Rahmen der Diagnostik kann die Kernspintomographie (MRT, Magnet-Resonanz-Tomographie) heutzutage bereits eine sehr gute Aussage über Veränderungen in den jeweiligen Gelenken gegeben. Einen nicht zu unterschätzender Vorteile liegen sicherlich in der fehlenden Invasivität. Aus diesem Grunde sind mit diesem Untersuchungsverfahren auch keine Komplikationen wie zum Beispiel eine postoperativ auftretende Infektionen bekannt. Zusammenfassend sei genannt, dass mit diesem operativen Verfahren akute traumatische Veränderungen sicherlich gut zu behandeln sind. Fortgeschrittene degenerative Veränderungen, wie zum Beispiel eine Kniegelenksarthrose, sind nur einer vorübergehenden Linderung zuzuführen. ChirotherapieDie Chirotherapie oder auch Manuelle Therapie befasst sich mit reversiblen Funktionsstörungen am Haltungs- und Bewegungsapparat. Hierzu gehören alle Funktionsstörungen an der Wirbelsäule und den Extremitätengelenken. Im Bereich der Wirbelsäule führen fehlgestellte, blockierte Wirbelkörper zu Verspannungen der Muskulatur im Schulter-Nackenbereich sowie der gesamten Rückenmuskulatur, da der Körper versucht, das fehlgestellte Gelenk zu stabilisieren, um die Schmerzentstehung durch Bewegung zu vermeiden. Im Rahmen der sorgfältigen körperlichen Untersuchung können diese Funktionsstörungen, "Blockierungen", festgestellt werden. Die Manuellen Therapie beseitigt diese Funktionsstörungen. Als unmittelbare Folge ist dann häufig eine deutliche Schmerzreduktion zu spüren. Im weiteren Verlaufe kommt es dann zu einer Entspannung der Muskulatur, so daß der in sie ausstrahlende Schmerz ebenfalls an Intensität verliert. In seltenen Fällen kann es kurzzeitig zu einer leichten Verschlechterung der Beschwerden kommen, da der Körper nach der Behandlung zu seinem Gleichgewicht zurückkehren muß. Bei Fortbestehen der Schmerzen über den dritten Tag hinaus sollte sich der Patient zur weiteren Diagnostik in der Praxis vorstellen. Wichtig ist eine gezielte und fachgerechte Behandlung, da sonst Schäden unvermeidbar sind. Im Bereich der Halswirbelsäule kann es bei unsachgemäßer Behandlung bis zum Auftreten von Lähmungserscheinungen führen. Im Bereich der Lendenwirbelsäule kann eine nicht ordnungsgemäße Einstellung eines Bewegungssegmentes zur Mitreaktion der darüber und darunterliegender Segmente führen. Sollten in diesen Segmenten z. B. Bandscheibenveränderungen bestehen, so ist es durchaus möglich, daß durch die chirotherapeutische Behandlung ein Bandscheibenvorfall produziert wird. MeniskusDer Meniskus ist ein halbmondförmiges, Knorpels ähnliches Gebilde, das sich sowohl an der Innen-als auch Außenseite des Kniegelenke es befindet (Innenmeniscus/Außenmeniskus). Die Menisci verteilen und übertragen die Last, stabilisieren das Gelenk und wirken als "Stoßdämpfer" für den Gelenkknorpel. Wird also der Meniskus großflächig entfernt, sei es durch traumatische Veränderungen oder auch im Rahmen einer notwendigerweise durchzuführenden Operation, keine es im weiteren Verlauf zu erheblichen degenerative Veränderungen kommen. Verletzungen treten bei einer Kombination von Druckbelastung
und Drehbewegung auf. Somit entstehen viele Meniscusschäden nicht
nur durch sportliche Betätigungen, sondern sind Folge von
Drehbewegungen und Belastungen im täglichen Leben.
Neben den genannten allgemeinen Zeichen einer Kniegelenksverletzung fallen oft mechanische Blockaden, ein Schnappen oder Knacksen auf. Die Schmerzen sind, je nach verletztem Meniskus, innen oder außen am Kniegelenk lokalisiert. Weitere Anzeichen einer Meniskusverletzung können ein Gefühl der Instabilität, Schwellung und ein Gelenkerguss sein. Durch gezielte Handgriffe und Teste kann der ein geübter Untersucher schnell diagnostizieren, inwieweit eine Kniebinnenschäden vorliegt. Eine sich daran anschließende Röntgenaufnahme kann knöcherne Verletzungen ausschließen. Sollte die Diagnose auch nach diesen Untersuchungen nicht eindeutig sein, so hilft häufig eine Kernspintomographie weiter. Asymptomatische stabile Meniskusrisse und kleine Radiärrisse können konservativ behandelt werden. Die Mehrzahl der Meniskusverletzungen wird jedoch operiert - wenn möglich mittels arthroskopischer Technik. Mithilfe dieses Verfahrens ist es zum einen möglich, Teile des Meniskus zu entfernen und zum anderen und diese Möglichkeit sollte bevorzugt zur Anwendung kommen, auch den Meniskus so nähen. Komplikationen wie Blutung, Gelenkinfektionen, Thrombose, Nerven- und Gefäßverletzungen sind selten. Der Körper nimmt das Nahtmaterial der Meniskusnähte nach einiger Zeit auf. Die Verträglichkeit ist sehr gut. Wurden größere Teile des Meniskus entfernt, so besteht das Risiko eines frühzeitigen Gelenkverschleißes (Arthrose). Ansonsten sind die Langzeitergebnisse gut. Minimal-invasive-Wirbelsäulen-InterventionSchmerzen in der Wirbelsäule können durch verschiedene Erkrankungen hervorgerufen werden. Die häufigsten sind: • Degenerative Veränderungen (Facettenarthrose, spinale Stenose, Neuroforamenstenose) • Veränderungen der Bandscheibe (Bandscheibenvorfall, Bandscheibenprotrusion) • statische Veränderungen Bevor invasive therapeutische Maßnahmen durchgeführt werden, sind zunächst alle weiteren Konservativen Therapieformen (medikamentöse Behandlung, balneo-physikalische Maßnahmen, Krankengymnastik) durchzuführen. Erst wenn diese nicht den gewünschten Erfolg zeigen, sollten weiterführende therapeutische Schritte eingeleitet werden. Die in dieser Praxis durchgeführten minimal-invasiven-Wirbelsäulen-Interventionen sind:
NeuraltherapieWie die Chirotherapie, balneophysikalische Maßnahmen (z. B. Massage, Bäder und Bestrahlungen) und auch die Akupunktur basiert die Neuraltherapie ebenfalls auf derselben Grundlage. Sie bedient sich des neurohumoralen Regulationssystemes. Die therapeutische Lokalanästhesie zielt darauf ab, pathologische Erregungsentstehung und ausbreitung mit Hilfe von Lokalanästhetika abzubauen und dadurch verstellte Regelkreise wieder auf einen Normalwert zurückzubringen. Mögliche Indikationen für diese Therapie stellen dar:
Osteodesitometrie (Knochendichtemessung mittels Lunar DPX) Die Messung der Knochendichte erfolgt in der Praxis mit dem Lunar DPX-Gerät. Dieses Gerät gilt zum jetzigen Zeitpunkt in der Fachwelt als das aussagekräftigste und genaueste Untersuchungsverfahren, um - ohne die Einwirkung schädlicher Strahlen - eine Osteoporose zu erkennen.
OsteoporoseOsteoporose ist eine Stoffwechselerkrankung des Knochens, bei denen es durch einen vermehrten Abbau von Knochenmasse zu einem Verlust der Stabilität des Knochens konnten. Schmerzhafte Knochenbrüche sind Folge dieser Erkrankung. Die Weltgesundheitsorganisation WHO zählt die Osteoporose zu den zehn wichtigsten Erkrankungen. Die Zahl der Betroffenen wird sich in den nächsten 20 Jahren verdoppeln. Experten schätzen, dass in Deutschland derzeit etwa sieben Millionen Menschen an Osteoporose erkrankt sind. Die Gründe für die steigenden Zahlen sind neben einer immer höheren Lebenserwartung auch Gewohnheiten, die nicht einem gesunden, knochenstärkenden Lebensstil entsprechen. Obwohl eine effektive Vorbeugung und Behandlung möglich ist, bleibt die Osteoporose bei den meisten Betroffenen unerkannt und unbehandelt.Die Entstehung der Osteoporose wird durch verschiedene Risikofaktoren beeinflusst. Hierzu gehören zum einen eine genetische Veranlagung, die Ernährung, der Lebensstil und auch weitere internistische Erkrankungen wie zum Beispiel Schilddrüseerkrankungen. Frauen in den Wechseljahren haben einen besonders hohes Risiko einer Osteoporose zu bekommen.
Die besonders gefürchtete Folge, und dies geht häufig mit dem ersten Bekanntwerden der Erkrankung einher, sind Brüche im Bereich der Wirbelsäule oder auch am Schenkerhals. Diese gehen mit erheblichen Schmerzen und einem Funktionsverlust einher, der bis zur Pflegebedürftigkeit führen kann. Wie entsteht Osteoporose? Knochen bestehen aus einem Gewebe, das ihnen die Form gibt (Matrix), und den Mineralstoffen Kalzium und Phophat . Die Mineralstoffe werden in diese Matrix eingelagert und machen den Knochen hart und dicht. Im täglichen Leben wird ständig
Knochengewebe neu gebildet und auch abgebaut. Bis zum 40. Lebensjahr
überwiegen die Aufbauprozesse. Ab dem 40. Lebensjahr wird
jährlich ein geringer Prozentsatz der Knochenmasse abgebaut. Die
Regulation des Auf- und Abbaus erfolgt unter anderem durch verschiedene
Hormone. Bei Osteoporose ist dieser Regulationsmechanismus gestört. Das Knochenmaterial wird weit über das normale Maß hinaus abgebaut. Die Matrix wird löchrig und Kalzium wird nicht ausreichend eingebaut. Dadurch wird der Knochen dünner und verliert an Festigkeit: Er kann leichter brechen. Brüche, aber auch die Zerstörung der Knochenstruktur selbst können sehr schmerzhaft sein. Die Entstehung einer Osteoporose wird durch Umstände begünstigt, die einen stabilen Knochenaufbau bis zum 40. Lebensjahr verhindern. Risikofaktoren hierfür sind: • Spätes Einsetzen der ersten Regel, früher Eintritt der Wechseljahre oder eine frühzeitige Entfernung der Eierstöcke • Mangelnde Bewegung fördert den
Knochenabbau. • Übermäßige Diäten, überhöhter Kaffeegenuss, Missbrauch von Abführmittel und zuviel Phosphat in der Nahrung führen zur Mangelversorgung mit Kalzium und Vitamin D. • Schlanke Menschen sind häufiger betroffen als fülligere. • genetische Faktoren und damit gehäuftes Auftreten von Osteoporose innerhalb der Familie. • Eine vermehrte Zuführung vom Cortison entweder durch eine vermehrte Produktion im Körper oder auch in Form einer medikamentösen Langzeitbehandlung (zum Beispiel bei Rheumatikern) führt zu einem Knochenabbau, da Kortison ein Gegenspieler der Geschlechtshormone ist. • Eine nicht behandelte Schilddrüsenüberfunktion führt zu einem Überschuss an Schilddrüsenhormonen, beschleunigt damit den Stoffwechsel und begünstigt so den Knochenabbau. • Bei einer Überfunktion der Nebenschilddrüse wird zu viel Parathormon gebildet und damit zu viel Kalzium aus den Knochen freigesetzt. • Das Wachstumshormon kontrolliert das Längenwachstum und ist an der Verknöcherung des Skeletts beteiligt. Ein Mangel an diesem Hormon verhindert den regulären Knochenaufbau. • Langjährige Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse oder des Darmes verhindern die Aufnahme von Kalzium und Vitamin D und führen so zu einer Entmineralisierung des Knochens. • Bei langjährigen Nierenerkrankungenwird übermäßig viel Kalzium ausgeschieden. Um die lebensnotwendige Kalziumkonzentration im Blut aufrecht zu erhalten, mobilisiert die Nebenschilddrüse vermehrt Kalzium aus den Knochen. • Gelenkerkrankungen wie Rheuma, M. Bechterew und Lupus erythematodes führen zu Knochenschäden. • Alkohol führt im Übermaß zu Leberschäden. In der Leber kann dann der Grundstoff für die schützenden Sexualhormone, das Cholesterin, nicht mehr produziert werden. • Rauchen schädigt die Knochen durch mangelnde Versorgung des Knochengewebes. Der jährliche Knochenverlust ist bei Rauchern etwa doppelt so hoch wie bei Nichtrauchern. Beschwerden : Die Schmerzsymptomatik bei der Osteoporose ist eher uncharakteristisch und wird nicht der durch die Erkrankung selber, sondern durch ihre Begleiterscheinungen (Wirbelkörperveränderungen) hervorgerufen. Gelegentlich treten Rückenschmerzen auf. Bei der Altersosteoporose sind dann Brüche des Oberschenkelhalses recht häufig. Durch Wirbelkörperfrakturen kommt es zu Rundrückenverbildungen (Witwenbuckel). Diagnose:
Behandlung: Für die Prognose der Osteoporose ist eine Behandlung vor dem ersten Knochenbruch medizinisch wichtig. Knochenmasse, die bereits verloren wurde, kann nur schwer wieder aufgebaut werden. Die Behandlung erfolgt mit Medikamenten, physikalischer Therapie und gezielter Belastungssteigerung. Basistherapie ist die tägliche Zufuhr von
mindestens 1 Gramm Kalzium und mindestens 400 I.E. (Internationale
Einheiten) Vitamin D. Wird der Bedarf durch die Nahrung nicht gedeckt,
kann man beides auch durch Medikamente ergänzen. Da die
körpereigene Produktion von Vitamin D deutlich Sonneneinstrahlung
unterstützt wird, kann es in den Wintermonaten erforderlich seien,
Vitamin D in Form von Tabletten zu substituieren. Begleitend ist eine intensive Bewegungstherapie
und einer ausgewogene Ernährung, die kalziumreich sein sollte,
unbedingt erforderlich.
Podometie
Pulsierende Magnetfeldtherapie (PMT)"Die elektromagnetische Energie ist eine elementare
Energieform, von der jedes Leben eines Organismus abhängt" Nicht erst seit den Forschungen von Heisenberg werden elektromagnetische Energiefelder zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Bei der Entstehung der Erde, lange, bevor es überhaupt Lebewesen gab, war der Kosmos von elektromagnetischen Energiefeldern durchdrungen. Diese machten die weitere Entwicklung der Erde und das darauf befindliche Leben erst möglich. Diese natürlichen Energiefelder wirken durch genau definierte Schwingungen auch auf unseren Organismus. Das erste Patent eines
Magnetfeldtherapiegerätes wurde bereits 1869 erteilt. Im weiteren
wurde mit dem technischen Fortschritt des 19. und 20. Jahrhunderts die
Wirkungsweise der Magnetfelder z.B. auch von Einstein, Planck u.a.
wissenschaftlich belegt. Somit sind die Einsatzmöglichkeiten sehr breit. Die PMT findet bei folgenden Erkrankungen ihre Anwendung: • Degenerative Erkrankungen des Stütz-
und Bewegungsapparates Im weiteren Sinne führt die PMT zu: • Vermehrter Sauerstoffzufuhr Die Behandlungsdauer beträgt 10 -20 Minuten
und richtet sich nach den Beschwerden. Eine Ganzkörperbehandlung
ist möglich und zum Teil wünschenswert, da mehrere
Krankheitszustände gleichzeitig behandelt werden können. Bei
chronischen Beschwerden ist eine Langzeitbehandlung zu empfehlen. Auch
vorbeugende Behandlungen sind möglich und unter Umständen
sinnvoll. T.E.N.S.Transcutane elektrische Nervenstimmulation Bereits die Ägypter bedienten sich, wie der
römische Leibarzt des Kaisers Claudius, Scribonius Largus
berichtete, der Elektrizität von Fischen, um schmerzhafte
Erscheinungen der Gicht zu lindern. Mit elektrischem Strom kann z. B. auf der Ebene des Hinterhorns die Weiterleitung von nozizeptiven Informationen gehemmt werden. Das geschieht durch die Erregung der schnell leitenden Fasern der peripherer Nerven. TENS fördert zusätzlich die Bildung von
Endorphinen. Endorphine sind vom Körper hergestellte Stoffe, die
Ähnlichkeit mit Morphinen besitzen und deshalb auch zur
Schmerzlinderung beitragen. ComputertomographieEine CT-Untersuchung erfolgt durch ein spezielles Röntgengerät. Dabei durchdringt nicht wie bei einer konventionellen Röntgenaufnahmen ein gebündelter Strahl aus einer Einstrahlrichtung den Körper, sondern es werden mehrere Bündel von Strahlen fächerförmig aus verschiedenen Winkeln eingestrahlt. Je nachdem, welches Gewebe die Strahlen durchdringen, werden sie mehr oder weniger stark abgeschwächt. Strahlendetektoren messen die Stärke der Strahlen nach ihrem Durchtritt durch die untersuchte Körperregion, wandeln sie in elektrische Impulse um und senden sie an einen Computer zur Auswertung. Diese Daten verarbeitet der Computer und formt sie in scheibenförmige zweidimensionale Bilder um. Sie erscheinen auf einem Bildschirm, oder werden später auf einem belichteten Film näher betrachtet. CT-Bilder sind detaillierter als normale Röntgenbilder und ermöglichen im Unterschied zum Summationsbild der konventionellen Röntgenaufnahmen (Übereinanderprojektion von Organen) eine projektionsfreie Darstellung von Körperstrukturen. Es ist sogar möglich, dass der Computer aus den Aufnahmen lückenlos dreidimensionale Bilder rekonstruiert. Der Arzt sieht damit die gescannte Struktur aus verschiedenen Winkeln. Zur besseren Darstellung der Strukturen kann über eine Vene ein Kontrastmittel eingebracht werden oder zur deutlicheren Abgrenzung von Organen des Bauchraumes eine Kontrastmittellösung getrunken werden. Am Anfang wurde die Computertomographie nur zur Untersuchung des Gehirns benutzt. Heute wird die CT zum Abtasten und Beobachten (Scannen) aller Körperregionen verwendet. Die Technik der CT eignet sich besonders zum Nachweis von Veränderungen in Bereichen: • des Kopfes : Blutungen, Erweiterungen von Blutgefäßen (Aneurysmen), Gehirntumoren oder Hirnschäden, Schädelfrakturen • des Bauch- und Brustraums : Vor allem bei Tumoren , krankhaften Veränderungen der Organe (Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Lungen usw.) und des Gefäßsystems • der Wirbelsäule : Bandscheibenvorfälle, Skelettveränderungen KernspintomographieIm Gegensatz zu den üblichen Röntgenverfahren und auch der Computertomographie zeichnet sich die Magnetresonanztomographie (= MRT = Kernspintomographie) durch ihre strahlungsfreie Bildgebung aus. Die Kontrastgebung ist nicht von der Dichte des Stoffes abhängig, sondern von dem Gehalt an Wasserstoffprotonen. Somit ist eine hochauflösende Darstellung sämtlicher Weichteile und auch Knochen möglich. Der zusätzliche Einsatz von Kontrastmitteln (Gadolinium-DTPA) als Perfusionsmarker ermöglicht eine Beurteilung der Vitalität der Gewebe. So ist eine Abgrenzung zwischen Nekrose, Tumor und Entzündung möglich. Indikationen in der Orthopädie sind:
OptimetricMit einen neuen Verfahren können Wirbelsäulen- und Beckenschiefstände, sowie unterschiedliche Beinlängen ohne belastende Strahlungen ermittelt werden. Um eine Funktionsstörung der Wirbelsäule definitiv
feststellen zu können, bedarf es genauer Kenntnisse über die
Bewegungsabläufe und Bewegungsmuster von Skelett und Muskelsystem.
Während Ärzte manuell das heißt durch Abtasten
feststellen, um welche Art der Beeinträchtigung es sich beim
jeweiligen Patienten handelt, zieht die Physiotherapie noch die
Auswirkungen in den alltäglichen Bewegungen und Reflexen mit in
ihre Betrachtungsweise hinein.
Zur Wirbelsäulenmessung stellt sich der Patient mit
freiem Rücken auf eine ähnliche Konstruktion wie eine
Standwaage. Das eigentliche Geschehen spielt sich nun in seinem
Rücken ab. Eine spezielle, höhenverstellbare Fotolinse
fährt die Wirbelsäule entlang und gibt durch eine Art
Landkartenkartographie des Rückens ein genaues Bild über die
Stellung der einzelnen Wirbelkörper in ihrer Gesamtheit und im
Vergleich zum Beckenknochen an. |
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